Finanzierungs ABC - Fachbegriffe kurz und knapp erklärt

Der Zinssatz

 

Wenn Sie sich Geld von der Bank leihen verlangt diese dafür
Zinsen. Man unterscheidet zwischen nominalen und effektivem
Zinssatz.

 

Die Tilgung 

 

Auch Sparrate genannt. Mit der Tilgung bezahlen Sie das
Darlehen ab. Man spricht auch von einer anfänglichen Tilgung
denn die Tilgung steigt während der Laufzeit um die zuviel
gezahlten Zinsen. Sonst würden Sie bei 1% Tilgung 100 Jahre
brauchen !

 

Annuität

 

Zins und Tilgung zusammen auf ein komplettes Jahr gerechnet
Bezeichnet man als Annuität. Man sagt daher auch Annuitätendarlehen.


Monatliche Belastung

 

Zins und Tilgung als monatliche Rate zusammengefasst.


Zinsbindung

 

Wie lange ist der vereinbarte Zinssatz festgeschrieben

 

Restschuld

 

Nach Ablauf der Zinsbindungsfrist ist noch eine Summe offen
die weiter finanziert werden muss.

 

Anschlussfinanzierung

 

Nach der ersten Zinsbindungsphase wird das restliche
Darlehen weiter finanziert.

 

Zinsänderungsrisiko

 

Nach der ersten Zinsbindung von z.B. 10 Jahren ist völlig offen
wie hoch oder niedrig der Zinssatz sein wird! Das birgt ein
erhebliches Risiko, kann aber auf ein Minimum reduziert
werden.

 

Konstantdarlehen

 

Eine Darlehensform, bei der Sie über die gesamte Laufzeit immer die gleiche Rate zahlen, kein Zinsänderungsrisiko
haben, bis zu 10 oder 15 Jahren früher schuldenfrei sind und einiges an Zinsen sparen können. Die perfekte Lösung
für alle, die Sicherheit wollen und Sondertilgungen nutzen
möchten.


Durchschnittszins

 

Der durchschnittliche Zinssatz der letzten 30 Jahre bei einer
10-jährigen Zinsbindung liegt bei 7%. Ist der aktuelle Zins
Höher ist es vergleichsweise teuer. Liegt er darunter ist es ein
guter Zeitpunkt für langfristige Zinsbindungen.

 

Beleihungswert

 

Darunter ist jener Wert zu verstehen, den der Kreditgeber
Abzüglich eines Sicherheitsabschlages jederzeit für das
Objekt erzielen kann.

 

Beleihungsgrenze

 

Der Beleihungswert ist für den Kreditgeber nur eine erste
Bewertungsgrundlage, denn er „beleiht" die Immobilie nur
bis zu einer bestimmten Grenze, die jede Bank für sich selber
festlegt.  Meist sind die Beleihungsgrenzen wie folgt gestaffelt:

60%  80% 100%. Je geringer die Beleihungsgrenze, also je mehr

Eigenkapital Sie einsetzen, desto günstiger wird der Zinssatz.